fillTeaser   "Crocodile Hunter" Steve Irwin tödlich verunglückt

Steve Irwin 1 Der auch durch die gleichnamige Doku-Sendung als "Crocodile Hunter" bekannt gewordene australische Wissenschaftler Steve Irwin ist bei einem Tauchgang tödlich verletzt worden.
Bei Dreharbeiten zu einer Dokumentation (Ocean's Deadliest) wurde der 44jährige von einem Stachelrochen angegriffen.

Geschehen ist dies am Batt Reef in der Nähe von Port Douglas an der australischen Ostküste. Dort tauchte er zusammen mit seinem Freund John Stainton. Dieser sagte später, Irwin schwamm über den Rochen als dieser mit seinem Schwanz ausschlug und seine Stacheln in Irwins Brust bohrte. Dabei wurde das Herz des Wissenschaftlers verletzt. Dies führte offenbar zum sofortigen Tod.

Das tragische ist, dass der Unfall passierte, als er in einer Drehpause eine Sequenz für eine neue TV-Show seiner 8jährigen Tochter Bindi drehte. Zudem sind tödliche Unfälle mit Stachelrochen überaus selten. Laut dem Manager der Quicksilver Group, Matthew Hurley, die Bootstouren im Great Barrier Reef durchführt, gab es in den letzten 26 Jahren dort keinen tödlichen Rochenangriff.
Auch Ross Coleman, Direktor am Institute of Marine Science der Universität von Sydney sagte, es wäre sehr selten, durch einen Stachelrochen zu sterben, allerdings werden sie sehr gefährlich, wenn sie gereizt werden.

Steve Irwin 2 Irwin kümmerte sich seit frühester Kindheit um Tiere, besonders um solche, die nicht gerade sehr beliebt oder niedlich waren. 1991 übernahm er den jetzigen "Australia Zoo" in Queensland, wo er mit Unterstützung seiner eigenen Tierschutzorganisation SIWF (Steve Irwin Wildlife Foundation) auch Aufzuchtprogramme für bedohte Tierarten durchführte.

Bekannt wurde er durch die Dokumentations-Serie "Crocodile Hunter", welche in 137 Ländern dieser Erde ausgestrahlt wurde.

Steve Irwin hinterlässt seine Frau Terri und die gemeinsamen Kinder Bindi Sue (geb. 1998) und Robert Clarence (geb. 2003).

(ib) Quelle: The Sydney Morning Herald, 04. September 2006

 

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